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Der Schipperke  ist eine von der FCI anerkannte belgische Hunderasse (FCI-Gruppe 1, Sektion 1, Standard Nr. 83).

 

Datei:Schipperke0001.jpg

 

Beschreibung

 

Der Schipperke (im Flämischen mit der Bedeutung kleiner Schäferhund)[1] hat ein hartes, glänzendes, dickes Deckhaar mit dichter Unterwolle. Am Hals und an den Hinterpfoten ist es länger (Kragen und Hosen). Die Farbe ist schwarz ohne Abzeichen. Der Schipperke hat einen kurzen geraden, starken Rücken und sein Hals ist breit und lang. Die Rute ist hoch angesetzt, in Ruhestellung vorzugsweise herabhängend, in der Bewegung erhöht, fehlt jedoch manchmal teilweise oder völlig (Brachyurie). Sein breites Fuchsgesicht, seine dunkelbraunen, mandelförmigen kleinen Augen sowie die hoch angesetzten dreieckigen, äußerst beweglichen Stehohren führen zu einem wachsamen Ausdruck.

 

Herkunft und Verbreitung

 

Er kommt ursprünglich aus Flandern und wurde in Belgien und Holland gezüchtet. Die belgische Königin Marie Henriette erwarb 1885 bei einer Ausstellung in Brüssel einen Schipperke, dies führte zur raschen Verbreitung der Rasse und er wurde sehr beliebt. Der Rassenstandard besteht seit 1888.

 

Typ

 

Rattenfänger, Boots-, Wach- und Familienhund

 

Wesen

 

Aufgeweckt, aufmerksam, gewitzt, mutig, wachsam, unbestechlich, selbstbewusst, treu, intelligent, kinderfreundlich, Fremden gegenüber sehr misstrauisch, lernfreudig, lebhaft, neugierig, bellt gerne.

 

Pflege

 

Dieser Hund braucht nur wenig Fellpflege. Regelmäßiges bürsten ist vollkommen ausreichend.

 

Bewegung

 

Dieser Hund ist ein reines Energiebündel. Es muss viel laufen und spielen, um sich wirklich wohl zu fühlen.

 

 
FCI-Standard Nr. 83
  • Ohne Arbeitsprüfung
Ursprung:

Belgien

Gewicht:

3 bis 9 kg, angestrebt 4–7 kg